Aktuelles aus unsere Arbeit und unsere Aktivitäten 2014



Welthospiztag im Oktober


Am 18.10.2014 haben wir den Welthospiztag begangen, unsere wichtigste Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit.



2. Gesundheitstag in Bad Soden


Der 2. Gesundheitstag erfreute sich wieder einem hohen Besucherandrang im Badehaus im Alten Kurpark in Bad Soden. Zahlreiche Aussteller präsentierten ihr Angebot rund um das Thema Gesundheit. 

Auch der AHPB "Die Quelle" hat mit einem Stand sein Angebot präsentiert und zahlreiche Interessierte haben sich über unser Angebot in Gesprächen mit unseren Ehrenamtlichen, die den AHPB "Die Quelle" präsentierten, informiert. 

Informationen zu den Gesundheitstagen finden Sie hier:


15 Jahre "Die Quelle" - 

Jubiläumsveranstaltung 

im Juni


In diesem Jahr begingen wir gleich zwei Jubiläen!

15 Jahre Hospizarbeit durch "Die Quelle" in Bad Soden, Liederbach, Schwalbach und Sulzbach sowie
  5 Jahre seit Umwandlung der Hospizgruppe in einen Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst

Die Diakoniestation Vortaunus konnte 2014 sogar ihr 25-jähriges Jubiläum feiern und so feierten wir die diese Jubiläen gemeinsam in den Räumen der Diakoniestation in Bad Soden mit einem Tag der offenen Tür zu dem beide Organisationen ihre Arbeit präsentierten. 






Verleihung des Bürgerpreises an Barbara Stelter im Juni


Im Jahr 1999 schloß die erste Gruppe unsere Qualifizierung ab und nahm die Arbeit in der Hospizbegleitung auf. Zu den Absolventinnen dieser ersten Gruppe gehörte auch Barbara Stelter, die sich seitdem unermüdlich und mit größtem Engagement der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden widmet. In all den Jahren hat sie dazu beigetragen, das Angebot des AHPB "Die Quelle" zu gewährleisten und auszubauen. Immer war und ist sie zur Stelle, wenn schwerstkranke und sterbende Menschen ihre Hilfe benötigen. Mit ihrer fröhlichen, patenten und unkomplizierten Art geht sie auf jeden Menschen zu und hilft, wo sie helfen kann.

Doch neben der Arbeit im Hospizdienst ist Frau Stelter seit 1990
 auch s
ehr aktiv in der Aids-Hilfe Frankfurt und als Grüne Dame im Höchster Krankenhaus tätig. 

Dies große Engagement wurde nun durch den Bürgerpreis als "Alltagsheldin" der Stadt Frankfurt, gestiftet von der Frankfurter Sparkasse, gewürdigt. Wie der Zufall es wollte, fällt diese Ehrung mit dem 15-jährigen Jubiläum "Der Quelle" in diesem Jahr zusammen und als Mitarbeiterin der ersten Stunde ist Frau Stelter ebenfalls seit 15 Jahren in der Hospizarbeit für uns tätig. 

In sehr feierlichem Rahmen fand die Preisverleihung im bis auf den letzten Platz gefüllten Kaisersaal des Frankfurter Römers am 23. Juni 2014 statt. 


Barbara Stelter zusammen mit Uwe Becker, Stadtkämmer (lks.) und Herbert Hans Grüntker, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse 
(Foto: Peter Jülich auf fr-online.de)

Wir gratulieren von Herzen und danken Barbara Stelter für ihren unermüdlichen Einsatz.


Interview mit Barbara Stelter über ihre Arbeit im Hospizdienst - 



Hospiz- und Palliativtag in Hofheim im Mai


Zu dem Thema „Wertschätzende Kommunikation“ organisierte das Hospiz- und Palliativnetzwerk Main-Taunus-Kreis am Samstag, 17. Mai 2014 von 14 bis 18 Uhr in der Stadthalle Hofheim diese gut besuchte Veranstaltung. Alle Hospizgruppen des MTK waren mit einem Stand vertreten und die Ehrenamtlichen freuten sich auf vielfache Gespräche mit interessierten Bürgern und Bürgerinnen. 


Nach dem Grußwort des Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Kollmeier hielt Stefan Nolte, Diplompflegepädagoge und Validationstrainer, den Hauptvortrag. In seinem Büchlein „Die Liebe ist das Einzige, das ich dir noch geben kann“ schreibt er:

„Der Zug der Demenzreise beginnt dem Sonnenuntergang des Lebens entgegenzufahren. Keiner hat gemerkt, als er schleichend wie ein Dieb in der Nacht losfuhr. Jetzt scheint ihn keiner mehr aufhalten zu können. Doch es liegt an uns, zu bestimmen, von welchen Orten des Lebens dieser Zug innehält und wir uns darauf einlassen können, ein Zugbegleiter der Demenz zu werden“.


Stefan Nolte hat das Buch geschrieben in Gedanken an viele verzweifelte Angehörige und ehrenamtlich Begleitende, die zu hilflosen Helfern verurteilt werden. In Gedanken an die Pflegekräfte, von denen man meint, sie müssen den Umgang mit demenziell veränderten Menschen doch beherrschen, jedoch dies ist weit gefehlt, denn auch heute noch ist das Thema Demenz ein Randgebiet der Ausbildungsformen.



Den ernsten Gedanken entgegen setzte Sabine Schossig-Roevenich ihre Kabaretteinlage »Meschthild«. Nach einem befreienden Lachen nahm sie ihr Kopftuch ab und verabschiedete die Teilnehmenden mit einem einfühlsamen Wort.




Volksradfahren in Sulzbach im April


Ein Jubiläum stand an: Zum 25. Mal wurde am 26. April 2014 das Sulzbacher Volksradfahren vom Ökumenischen Diakonieverein durchgeführt. 461 Kinder, Frauen und Männer hatten auf der 15 Kilometer langen Strecke rund um Sulzbach viel Spaß und Abwechslung. 


Entstanden ist das Volksradfahren 1989, als 33 „Sulzbacher Radler“ von der Jugendherberge Fallingbostel aus Radtouren unternahmen. Auf der Heimfahrt im Zug beschlossen sie in Sulzbach ein Volksradfahren zu organisieren, dessen Erlös dem Ökumenischen Diakonieverein Sulzbach zugutekommen sollte. Dieser unterstützt kranke und alte Menschen in der Gemeinde. 


Mit den Einnahmen und Spenden wurden in den ersten Jahren die Stelle eines Zivildienstleistenden in der Ökumenischen Diakoniestation, später in der katholischen Kirchengemeinde finanziert. Nach dem Ende des Zivildienstes wurde die Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahres finanziell gefördert. 


In diesem Jubiläumsjahr beteiligte sich die Station mit einem Stand, den Michael Möllmann betreute.



Fortbildung im März


Im März fand eine interne Fortbildung für uns als Ehrenamtliche statt über „Dementielle Erkrankungen – ihre Bedeutung für die Patienten/-innen und ihre Angehörigen“. 


Immer öfter kommen Hospizbegleitende mit dem Thema Sterbebegleitung bei dementiell Erkrankten in Berührung. Wie jeder Mensch brauchen der oder die Kranke ein Gegenüber – um sich zu hören – sich zu erleben – sich zu erkennen – sich zu reflektieren. Die unterschiedlichen Phasen der Erkrankung sind erkennbar, wenn wir unser Gegenüber wahrnehmen. 


Eine achtsame Begleitung, das Eingehen auf Gefühlsäußerungen, das Stabilisieren durch gemeinsames Schweigen und zur Ruhe kommen – mit viel Einfühlungsvermögen und einem Sich-Zurücknehmen geben wir unserem Gegenüber eine Chance.




Einkehrnachmittag im Januar


Im vergangenen Jahr hatten wir beschlossen, unseren Einkehrnachmittag in das neue Jahr zu verlegen. Die letzten Wochen vor Weihnachten sind für die meisten mit vielen Terminen, Vorbereitungen und Verpflichtungen gefüllt. Daher trafen wir uns am 25. Januar 2014 in der Ev.-Methodistischen Gemeinde zum Gedenken an die Verstorbenen des Jahres 2014. 


Martina Werner hatte einen Vortrag vorbereitet über das „Kawa-Modell“, ein japanisches Modell der Ergotherapie von Michael Iwama. Die kulturelle Prägung des wissenschaftlichen Modell drückt sich in seinen Natursymbolen aus – Kawa heißt im japanischen Fluss. Mit dem „Fluss-Modell“ wird durch das Zeichnen eines individuellen Flussbetts visualisiert, welche beeinflussende Faktoren, Probleme und Möglichkeiten einen Klienten umgeben. Der Fluss dient dabei als eine Metapher für das Leben, die gemeinsam mit dem Therapeuten erstellte Zeichnung zeigt, wie der Klient seinen Lebensfluss (Wasser) empfindet, welche Probleme (Steine), Barrieren und Ressourcen (Treibholz) er sieht, wie sein Umfeld (Flussbett) beschaffen ist und wirkt. Das persönliche Flussbett zeigt die aktuelle Situation und bildet eine gute Gesprächsgrundlage.


Das gemeinsame Ziel in der Therapie ist es, den Lebensfluss (Lebensqualität, Betätigung) des Klienten größer werden zu lassen – ausgehend von den Werten und Bedürfnissen, die ihm wichtig sind. 


Das Modell bietet Einsichten, die Veränderungen bewirken können und wird bereits in vielen Ländern praktisch erprobt. Prof. Iwama ermutigt zum Experimentieren und Modifizieren des Kawa-Modells und zum Austausch.Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: 

www.kawamodel.com





Jubiläumsveranstaltung Haus am Park 

Am 18.01.2014 beging die AWO Seniorenresidenz "Haus am Park" in Liederbach eine Jubiläumsveranstaltung zu ihrem 5-jährigen Bestehen. Der AHPB "Die Quelle" war mit einem Informationsstand vertreten. 



Neujahrsempfang mit Neubürgerbegrüßung der Stadt Bad Soden im Januar


Den „Reigen der Veranstaltungen“ eröffnet in jedem Jahr der Neubürgerempfang der Stadt Bad Soden im Ramada-Hotel. Gemeinsam mit Vertretern/-innen der Diakoniestation, des Fördervereins und der Seniorenberatungsstelle präsentierte sich der AHPB. 


Die Hospizbegleitenden führten anhand unterschiedlicher Informationsblätter z.B. über die Themen „Patientenverfügung“ oder die wichtigsten „Begriffe in der Hospizarbeit“ eine Reihe von Gesprächen. 












Am See, der alte Weidenbaum
steht dort wohl hundert Jahr,
er träumt, wie ich, 
wohl seinen Traum,
von dem, was einsten war.

Die Zeit, sie kommt, die Zeit, sie geht, es endet jeder Traum,
wie bald hat wohl der Wind verweht
mich und den Weidenbaum. 

Ruh‘n wir in tiefer Stille dann,
weht ewig doch der Wind.
Es wächst ein neuer Baum heran,
ein junges Menschenkind.
 

Willi Erich Westermann