Aktuelles aus unsere Arbeit und unsere Aktivitäten 2016



Welthospiztag


Am 08. Oktober haben wir den Welthospiztag mit der Vorführung des Kinofilms Kirschblüten - Hanami von Doris Dörrie mit den bekannten Schauspielern Elam Wepper und Hannelore Elsner im Gemeindehaus der Ev. Kirche Bad Soden gefeiert. 


4. Gesundheitstag Bad Soden


Auch in diesem Jahr haben wir auf dieser Veranstaltung am 24. und 25. September unsere Angebote vorgestellt. 

Zertifikatübergabe


In einem feierlichen Gottesdienst in der Ev. Stephanusgemeinde in Kelkheim wurden am 25. Juni 2016 den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres Qualifizierungskurses 2015/2016 die Zertifikate zum Abschluss ihres Kurses übergeben. 

Jedoch es tropfte. An einem Regentag sicherlich nichts Außergewöhnliches - aber es tropfte im Kirchenraum. An seinen vier Ecken wird dieser in der Stephanusgemeinde von roten Fenstern eingefasst, violette Fenster verdeutlichen die feierliche Liturgie, und das Orange steht für die Kostbarkeiten des Himmels. In der Ecke tropfte es in eine Wanne. 


Die etwa dreißig Teilnehmenden, die sich mit ihren Angehörigen eingefunden hatten, waren verblüfft, ließen sich durch das Tropfen jedoch nicht stören. 


Herr Pfarrer Schmalz-Hannappel gestaltete einfühlsam den Gottes-Dienst, jede und jeden der neu qualifizierten Ehrenamtlichen wurden mit einem Segen in die Aufgaben entlassen, die nun auf sie warten. Besonders eindrucksvoll war der musikalische Rahmen durch das engagierte Klavierspiel.  


Woher das Tropfen kam? Im Kirchendach hat sich über die vielen Wochen durch den Starkregen ein Loch gebildet. Eine hör- und sichtbare Metapher für die Brüche im Leben, mit denen Hospizbegleitende in ihren Begleitungen konfrontiert werden. (TM)



Ausflug zum FriedWald


Der FriedWald in Weilrod im Taunus reicht vom Weiltal bis auf die Höhen des Heinzenberg.
Der Taunus zwischen Hunsrück und Wetterau hat dort lang gestreckte, bewaldete Höhenzüge und schmale Wiesentäler, alles fügt sich zu einem harmonischen Gesamtbild. 

Wir lernten, geführt von einem FriedWald-Förster, den Wald und das Konzept näher kennen. Der Waldfriedhof umfasst 60 Hektar, die Eröffnung fand am 26. Oktober 2006 statt. 

Eichen, Eschen, Buchen, Hainbuchen, Douglasien und Kiefern werden als Basisplätze, Gemeinschaftsbaumplätze, Partnerbäume und Familien- bzw. Freundschaftsplätze angeboten. Mit einem Basisplatz erwirbt man eine von zehn Einzelruhestätten an einem Gemeinschaftsbaum mit einer verkürzten Ruhezeit von 15 bis zu 30 Jahren – je nach kommunaler Friedhofssatzung. Im Gegensatz zu einem Gemeinschaftsbaumplatz, der selbst ausgewählt werden kann, wird der Basisplatz im Trauerfall vom Förster zugewiesen. Gemeinschaftsbäume dienen bis zu zehn Menschen als Begräbnisstätte, während Partnerbäume ein Angebot für zwei Menschen sind, die sich nahestehen - Ehepartner, Lebenspartner, Geschwister oder Freunde. Die Familien- oder Freundschaftsbäume können einer ganzen Familie, einem Freundeskreis mit bis zu zehn Personen oder aber auch einer Einzelperson als Ruhestätte dienen. Alle Preise sind abhängig von Stärke, Art und Lage der Bäume. 

Der Förster ging auf viele Fragen ein und erzählte von seinen Erfahrungen. So war es ein gelungener Ausflug! (TM)



Hospiz- und Palliativtag


Das Hospiz Lebensbrücke feierte seinen 5. Geburtstag, daher hatten sich die Hospizgruppen des MTK auf Flörsheim geeinigt, um am dort 04.06.2016 den 2. Hospiz- und Palliativtag in würdigem Rahmen zu veranstalten. 
    
Ca. 275 Besuchende zeigten Interesse an den Angeboten der unterschiedlichen Gruppen und Vereine, die auf dem Markt der Möglichkeiten Gelegenheit zum Austausch boten. In angenehmer Atmosphäre stellte Manfred Hillmann seine Arbeit vor. Er ist akkreditiertes Mitglied der Internationalen Vereinigung für Logotherapie und Existenzanalyse im Viktor Frankl Institut Wien. 

Anschließend führte Christoph Gilsbach pantomimisch durch den Lebenskreis - „Das Leben - eine lebendige Begegnung mit dem Tod". 
Im Schottenrock trat „Quest“ auf, ein Dudelsackpfeiffer, der mit traditionellen Musikstücken
immer wieder kleine musikalische Einlagen vortrug.
    
In zwei Jahren wird Kelkheim den 3. Hospiz- und Palliativtag im MTK ausrichten - zum 15. 
Bestehen des Hospizvereins "Weg-Begleiter". (TM)



Unser Stand auf dem 2 Hospiz- und Palliativtag des MTK und
unsere Mitarbeiterinnen Theda Mirwald und Annette Tuppek-Gelhar


Einkehrtag


Am 27.02.2016 trafen sich die Ehrenamtlichen des AHPB im Rahmen unseres jährlichen  Einkehrtags zu einem Rückblick auf das Jahr 2015.: 

"Nehmen und Geben - Ich und du ..." wurden als Grundpfeiler des Miteinander bedacht. Wie vielfältig sich das Nehmen und das Geben zu einem vertrauensvollen Austausch zwischen mir und meinem Gegenüber wird, drückt der Text von Bernard von Clairveaux aus:   

"Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter. Lerne auch du,nur aus der Fülle auszugießen, und habe nicht den Wunsch, freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen und dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen. Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle; wenn nicht, schone dich." (TM)

Neben der Reflexion unserer Arbeit anhand dieses Texts haben wir uns in unserem jährlichen Ritual von all den Menschen verabschiedet und Ihrer gedacht, die wir im Jahr 2015 bis zuletzt begleitet haben. Auch Vdererstorbenen im eigenen Umfeld unserer Mitarbeitenden wurde dabei gedacht. 

Und nicht zuletzt haben wir die Stunden des Zusammenseins in der Gruppe wieder sehr genossen. 


Neujahrsempfang mit Neubürgerbegrüßung der Stadt Bad Soden


Wie jedes Jahr, nahmen wir am auch 2016 am Neujahrsempfang der Stadt Bad Soden im Ramada Hotel teil, der am 09. Januar stattfand. 

Gemeinsam mit den Kirchengemeinden, der Diakoniestation Vortaunus und der Seniorenberatungsstelle Bad Soden präsentierte auch der AHPB "Die Quelle" seine Arbeit beim Neujahrs- und Neubürgerempfang. 

Nicht nur die Besuchenden, auch die Ausstellenden nahmen die Gelegenheit wahr, von Stand zu Stand zu gehen und gute Wünsche zum Neuen Jahr auszusprechen. Einer der Höhepunkte ist in jedem Jahr der Auftritt der vielen kleinen "Heiligen Könige", die mit ihren Spendenkörbchen ausschwärmten und sammelten und ihre segensvollen Aufkleber "20*C+M+B+16" verkauften. (TM)



Oft frage ich mich - wo wirst du
wohl sein, 
nachdem du diese Welt verlassen hast.
In der Stille meiner Gedanken
fand ich in meinem Herzen
die Antwort darauf.

Rebell