Wer bis zuletzt lacht, lacht am besten - Vortrag von Heinz Hinse

Veranstaltung des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes „Die Quelle“
zum Thema Humor in der Hospizarbeit am 20.01.2010

Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger und ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter wissen im täglichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer um die befreiende Wirkung des Humors. Auch in Sterbezimmern kann noch gelacht werden. Als der Autor Heinz Hinse nach langjährigem Sammeln von witzigen Begebenheiten in Heidelberg einen Abendvortrag über das Thema hielt, saß unter den Zuhörern der Lokalredakteur und Karikaturist Karl-Horst Möhl. Nach dem Vortrag entstand in nur wenigen Schritten die Zusammenarbeit an einem Büchlein, das seine entlastende Wirkung in den vier Bereichen der Hospizarbeit entfaltet: den körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Leiden, Sorgen und Bedürfnissen sterbenskranker Menschen.

 

Heinz Hinse, der beim Studium der katholischen Theologie den christlichen Glauben eher als Froh-Botschaft denn als Droh-Botschaft kennen gelernt hat, arbeitete als Beauftragter der Kirche für Hörfunk und Fernsehen beim NDR und später als Bildungsreferent. In mehr als 30 Jahren Bildungsarbeit für die Hospizbewegung erfuhr er immer wieder die Trotz-Macht des Humors, auch in dem Grenzbereich zwischen Leben und Tod.

 

Der Karikaturist Karl-Horst Möhl lebte und zeichnete als Lokalredakteur in Heidelberg. Er erkrankte 2004 an Krebs und verstarb einige Zeit später.

 

 

 

Das Leben hört nicht auf,

komisch zu sein,

wenn Menschen sterben,

ebenso wenig, wie es aufhört,

ernst zu sein,

wenn man lacht. 


George Bernhard Shaw