Welthospiztag 2014



Im Rahmen des Welthospiztags 2014 veranstalteten wir am 18.10.2014 
in der Ev. Kirche Bad Soden eine Tanzveranstaltung mit der Gruppe "Die Ausdrücklichen":


"Tanz am Altar"


"Die Ausdrücklichen", ein Tanz- und Bewegungstheater gründete sich vor 14 Jahren in Limburg. Zum Welthospiztag tanzten 12 Tänzerinnen und Tänzer zu dem Thema:


"....eingeschrieben in meine Hand - meine Trauer und meine Hoffnung....."  


Begleitende Texte bildeten das Rahmenprogramm. 




Der Welthospiztag wird in mehr als 100 Ländern begangen!


Der Welthospiztag fand in diesem Jahr am 11. Oktober statt. Aus organisatorischen Gründen beging der AHPB "Die Quelle" ihn eine Woche später. Weitere Hintergrundinformationen zum Welthospiztag finden Sie hier: 




Die WPCA (World Palliative Care Alliance), Organisator des Welthospiztags hat diesen Tag 2014 unter das Motto gestellt: 

Who Cares? We Do! 

Die WPCA möchte mit diesem Motto darauf aufmerksam machen, wie viele Menschen sich weltweit für die Hospizbewegung engagieren und Menschen in ihrer letzten Lebensphase betreuen. 
Informationen hierzu finden Sie auf der englischsprachigen Webseite: www.worldday.org



Der Welthospiztag verfolgt verschiedene Zielsetzungen, die sie hier nachlesen können.



Zwei dieser Zielsetzungen, vielleicht die wichtigsten sind:

  • Die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer, die sich in ihrer Freizeit mit viel Zeitaufwand der Begleitung sterbender und schwerstkranker Menschen widmen oder in sonstiger Weise in der Hospizbewegung arbeiten, soll mit diesem Tag gewürdigt werden.
Die Hospizarbeit ist in erster Linie ehrenamtliche Arbeit, die unentgeltlich in der Freizeit erfolgt. Zwar arbeiten auch viele hauptberufliche Kräfte in der hospizlichen und palliativen Versorgung, wie Andreas Valbert, Palliativfachkraft und Koordinator des AHPB "Die Quelle", aber ohne ehrenamtliche Arbeit wäre die Hospizversorgung in unserem Einzugsgebiet und auch andernorts in dieser Form nicht möglich. 


  • Die Förderung und der flächendeckende Ausbaus von Hospiz- und Palliativangeboten, damit Menschen die letzten Tage und Wochen ihres Lebens in Würde, Geborgenheit und mit der richtigen medizinischen Versorgung verbringen können. Jeder, der hospizlicher Hilfe bedarf, soll diese ohne Schwierigkeiten erhalten können. 

Im letzten Jahrzehnt hat sich das hospizliche Angebot in Deutschland deutlich verbessert. Dies beruht auch auf einem veränderten Bewusstsein dafür, dass Tod und Sterben sich nicht aus unserem Leben verdrängen lassen sondern ein Bestandteil des Lebens sind. 

Dem Bedürfnis sterbender Menschen nach besonderer Fürsorge und Aufmerksamkeit wird zunehmend durch die verschiedensten Angebote und Einrichtungen Rechnung getragen, um ein Sterben in liebevoller Und vertrauter Umgebung mit optimaler Versorgung zu gewährleisten. Die Hospizbewegung hat hier viel erreicht, doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Es ist immer noch ein weiter Weg zu einer optimalen hospizlichen Versorgung all derer, die dieser bedürfen. 








Soweit ich das vermag,
werde ich bei Dir sein. 
Deinen Weg, 
Deine Schritte werde ich nicht leiten, werde Dir nicht sagen, 
wo Du wann und wie hinzugehen hast. Wenn Du willst, 
werden wir so miteinander gehen, einander Segen bringen, 
bis Du, 
bis ich, 
bis einer von uns gehen muss.

Monika Luft