Ehrenamtliche Mitarbeit

Da die Hospizarbeit vom ehrenamtlichen Engagement lebt, würden wir uns über Ihre Mitarbeit bei uns sehr freuen. 

 

Wir bereiten alle neuen Ehrenamtlichen vorab in einer Qualifizierung fundiert auf die Arbeit im Hospizdienst vor. 

 

Der neunmonatige Qualifizierungskurs umfasst 14 Abendseminare, 4 – 5 Wochenendseminare und ein 40-stündiges Praktikum. Die Themen und Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und angepasst. Jedoch bleibt das Grundkonzept bestehen, das sich aus den Bausteinen Selbstreflexion und Vermittlung von Wissen in Verbindung mit Praxiserfahrung zusammensetzt. So stellen wir sicher, dass Sie das nötige Rüstzeug erwerben, um der Aufgabe gewachsen zu sein. 

 

Wir führen den Qualifizierungskurs gemeinsam mit dem AHPB BETESDA in Kronberg und dem Hospizverein e.V. Horizonte in Hofheim durch. 

Ohne das Engagement der ehrenamtlich Mitarbeitenden ist eine hospizliche Versorgung und Begleitung nicht möglich.
Deshalb sind wir auf die regelmäßige Verstärkung unseres Teams angewiesen.

Sie möchten als Hospizbegleiterin, als Hospizbegleiter ehrenamtlich für uns tätig sein?

Ist es ihnen ein Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen, indem Sie sie in ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten? Möchten Sie diesen Menschen, sowie deren Angehörigen in einer schweren Zeit beistehen? Interessieren Sie sich für die Hospizarbeit? 
 
Dann laden wir Sie herzlich ein, bei uns mitzuarbeiten.  
 

Sie gehen gerne auf Menschen zu.

 

Sie sind empathisch, gehen auf Menschen ein, können gut zuhören, und im richtigen Moment geeignete Worte finden, um Rat und Trost zu geben. Sie können aber auch einfach nur still am Bett sitzen und so das Gefühl von „nicht allein zu sein“ geben.

 

Sie können sich vorstellen, bei einem kranken Menschen zu sitzen, ganz und gar „da zu sein“ und wahrzunehmen, was sich ereignet. Sie können durch ihre Anwesenheit Trost und Nächstenliebe geben.

 

Sie haben die Bereitschaft, mit Krankheit, Leid, Schmerz und Tod umzugehen. 

 

Sie können sich vorstellen, schwerstkranke und sterbende Menschen anzufassen.

 

Hospizarbeit bedeutet nicht die Übernahme von Pflege oder Hausarbeit. Der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst „Die Quelle“ ist nicht konfessionell gebunden.

Habe ich die nötige Zeit für eine Begleitung? Bin ich auch über einen längeren Zeitraum und zu ungewöhnlichen Zeiten verfügbar? 

 

Habe ich die nötige Flexibilität, um auch kurzfristig verfügbar zu sein oder um zum Ende einer Begleitung hin häufiger für den Sterbenden da zu sein?

Schätze ich meine persönliche Belastbarkeit im Hinblick auf den Umgang mit Leid und Sterben realistisch ein?

 

Tragen meine Angehörigen die Arbeit mit, sowohl bezüglich des zeitlichen Aufwands als auch bezüglich eines eventuellen Mitteilungsbedürfnisses?

 

Habe ich eine realistische Vorstellung von der Hospizarbeit? Ist eine eventuelle Trauer durch eigenen Verlust bewältigt? 

In einem persönlichen Erstgespräch informieren wir Sie ausführlich über die Arbeit des AHPB „Die Quelle“,
über den Hospizgedanken und darüber, was Hospizarbeit für diejenigen bedeutet,
die sich dafür engagieren.

Wir beantworten Ihre Fragen und möchten Sie in diesem Gespräch gerne kennen lernen. 

 

Die Hospizbewegung lebt vom  ehrenamtlichen Engagement.

Werden Sie Teil unseres Teams

Es ist uns nicht freigestellt,

den Rahmen unseres Lebens 

selbst zu wählen – 

aber wie wir ihn füllen, liegt an uns.

 

Dag Hammarskjöld

Neben der hospizlichen Arbeit ist auch das gemeinsame Erleben in der Gruppe Bestandteil der Hospizarbeit.

So gibt es einen Erfahrungsaustausch, gemeinsame Veranstaltungen und verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen.

 

Besonderen Wert legen wir auf regelmäßige Supervision, um durch Reflexion und gegenseitige Hilfe Sicherheit und Entlastung zu finden.

 

Neben der Begleitung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen, so in der Organisation, Repräsentation des AHPB „Die Quelle“ und in der Öffentlichkeitsarbeit. 

 

Supervision für unsere Ehrenamtlichen

Die Arbeit in der Hospizbegleitung ist oft sehr fordernd, so dass die Ehrenamtlichen in einer Supervision Entlastung finden.

Dabei werden in der Gruppe, unter Moderation einer erfahrenen Supervisionskraft, Fragestellungen, Probleme und Vorkommnisse aus den Begleitungen besprochen. In diesen Gruppengesprächen werden gemeinsam Lösungen gefunden. Die Ehrenamtlichen erhalten Zuspruch, Nähe und erfahren Verständnis, um die belastende Situation zu verarbeiten. Wir bieten fünf bis sechs Supervisionen pro Jahr für unsere Ehrenamtlichen an. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Hospizarbeit.

 www.wachstum-begleiten.de

 

Unsere derzeitige Supervisorin ist Marie-Luise Fahr.
Informationen zu Frau Fahr – das Logo anklicken

Hospizarbeit ist mehr als nur ehrenamtliche Begleitung

Unser Engagement erfordert auch die Mitarbeit von Ehrenamtlichen in der Organisation von Veranstaltungen und in der Repräsentation bei unseren zahlreichen Infoständen sowie bei sonstiger administrativer Tätigkeiten. Jeder kann und sollte sich, soweit wie es ihm möglich ist, daran beteiligen. Gerde hier brauchen wir Verstärkung unserer Kräfte und würden uns über neue Ehrenamtliche freuen, die sich besonders in diesem Bereich engagieren möchten.

 

Unsere Ehrenamtlichen sind Multiplikatoren in ihrem eigenen Umfeld, um die Angebote des AHPB „Die Quelle“ und den Hospizgedanken weiter zu verbreiten, damit so viele Menschen wie nur möglich hospizliche Unterstützung erhalten, wenn die Zeit gekommen ist. 

 

Darüber hinaus kann uns jeder Einzelne unterstützen, indem er auf unsere Angebote aufmerksam macht, Betroffene ermutigt, eine Begleitung in Anspruch zu nehmen, Flyer verteilt oder sich an der Organisation von Veranstaltungen beteiligt – auch ohne Mitgliedschaft in einer Hospizorganisation. 

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